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Kommt es zur Trennung vom Partner, so sind regelmäßig nachfolgende Punkte zu klären:

1. Hausrat.

Hier empfielt es sich, bei Beauftragung eines in Familiensachen spezialisierten Anwalts eine Liste   sämtlicher Hausratsgegenstände anzufertigen und zu vermerken, welche Gegenstände von Ihnen beansprucht werden.  Denn dies erleichtert eine zügige gerichtliche Durchsetzung Ihres Anspruchs.

2. Umgangsrecht.

Sind aus der Beziehung Kinder hervorgegangen, ist in der Regel relativ schnell klar, mit welchem Elternteil die Kinder gehen. Nicht so leicht ist die Regelung des Umgangs. Gleichzeitig mit der Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe sollte das Jugendamt kontaktiert werden. Denn ein Umgangsverfahren beim Amtsgericht, das von einem Anwalt begleitet wird, führt auch als erstes dazu, daß das Jugendamt um eine Stellungnahme gebeten wird. Ist der Sachverhalt dort bereits bekannt, so beschleunigt dies das gerichtliche Verfahren.

3. Unterhaltsfragen.

Kommt es zur Trennung, müssen die der Familie zur Verfügung stehenden Einkommen gerecht verteilt werden. Bei Kindern ist der zu zahlende Betrag aus  der Düsseldorfer Tabelle abzulesen. Beim getrennt lebenden Elternteil ist  dies in der Regel  3/7 des sogenannten anrechenbaren Nettoeinkommens. In jedem Falle bedarf es zur  Berechnung des Unterhalts der letzten zwölf Verdienstabrechnungen, einschließlich des aktuellen Steuerbescheids beider Partner und Nachweisen über zurückgeführte Schulden und über die Höhe von Fahrtkosten zur Arbeit. Sollten Sie daher Zugriff auf diese Unterlagen haben, bietet es sich an, diese dem Anwalt schon beim ersten Besuch zu übergeben.  Denn dies erspart Zeit und bringt schnell Gewissheit über  die Höhe des Betrages, über den Sie zukünftig verfügen können.



Kommt es zur Scheidung, weil das Trennungsjahr abgelaufen ist, so ergibt sich neben der Unterhaltsfrage, die dann nochmals diskutiert werden muß, die aber nach ähnlichen Kriterien wie im  Trennungsfall beantwortet wird, die Notwendigkeit des Scheidungsantrags. Damit der von Ihnen beauftragte Anwalt auch hier sofort tätig werden kann, bringen Sie möglichst schon zum ersten Besuch nachfolgende Unterlagen mit:

a. Heiratsurkunde in beglaubigter Form oder das Familienstammbuch,

b. Geburtsurkunden in beglaubigter Form von gemeinsamen Kindern,

c. Kopie des Mietvertrages,

d. Kopie der Abrechnung der Stadtwerke,

e. aktuelle Verdienstabrechnungen.

Die Unterlagen zu c. bis e. werden hierbei für einen etwaigen Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe benötigt. Denn für Scheidungsverfahren können  die Eheleute hinsichtlich der Gerichts- und Anwaltskosten mit der finanziellen Unterstützung des Staates rechnen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei auftretenden Fragen zum Familienrecht mit mir in Verbindung setzen würden.